ADAM-KASERNE
SOEST

ORGANISCHER STÄDTEBAU

Militärische Konversionsflächen sind für viele Städte eine große Herausforderung. Lange Zeit waren sie als unzugängliche Enklaven meist nicht in den Stadtkontext integriert, und mit dem Wegfall der Nutzung bleibt so manche Altlast zurück. Die Adam-Kaserne in Soest hat den Vorteil einer gut erschlossenen Lage und eines teilweise intakten Gebäudebestandes, der inzwischen von ersten kulturellen Pionieren wieder genutzt wird. Sofort bespielbar sind auch die großzügig angelegten Freiflächen mit wertvollem Baumbestand auf dem Areal. Hier setzt das Konzept eines koproduktiven Städtebaus an: Warum die Revitalisierung des Geländes nicht stärker an vorhandene lokale Bedürfnisse und Nachfragen koppeln, an Menschen und Unternehmen, die als Selbstnutzer ihre eigene Vision auf dem Areal umsetzen wollen? Der Wettbewerbsbeitrag schlägt eine organische Entwicklung des Geländes innerhalb eines definierten räumlichen Gerüstes vor. Ob als Lagerhalle, Werkstatt, Festplatz, Versuchsfeld oder Wohnung – intakte Räume werden als erstes von Initiativen vor Ort genutzt. Sukzessive ergänzt werden diese Nutzungskerne durch Neubauten mit gemischten Nutzungen.

2. Preis

Info

WEttbewerb

ORT
Soest
Auftraggeber Stadt Soest
Projektpartner De Zwarte Hond, Köln // Davids&Terfrüchte, Essen
ProjektTEAM Rupert Schelle, Philip Schläger, Jörn Gertenbach
Zeitraum 10/2011 - 12/2011

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